Schon wieder. Ja ich weiß.
Egal. Gestern Abend war M.s Geburtstagsparty. Wir haben uns bei ihr zuhause getroffen. Da waren auch viele ihrere Freunde aus ihrer Heimat, die ich noch gar nicht kannte. Aber R. war auch da und kannte genau so wenige wie ich. Also habe ich eigentlich die meiste Zeit als wir bei M. waren bei R. gesessen. Sie schien gar nicht mehr so sauer zu sein, aber es war trotzdem etwa merkwürdig. Wir haben uns zwar ganz normal unterhalten, aber irgendwie war sie anders. Ich kann es nicht erklären. Mittlerweile weiß ich aber besser, wie ich mich verhalten muss wenn ich mit ihr rede. Ich sollte weniger merkwürdig sein. Also nicht im Sinne von weniger komisch, sondern einfach anders. Ich kann es nicht beschreiben.
Im Anschluss an die Hausparty waren wir noch im Ding. So ein Studentenclub in den alle immer pilgern. Ich war gestern das erste Mal da. Und ich muss sagen, es hat Spaß gemacht. Als ich das erste Mal von M. auf die Tanzfläche gezerrt wurde war es zwar ziemlich komisch weil ich mich wie immer nicht getraut habe etwas zu machen, aber nach einer Weile habe ich mich dann echt aufgelockert. Auch wenn das nicht mein erstes Mal in einer Disco war. Ich brauche aber immer etwas länger bis ich mich traue mich auf einer Tanzfläche zu bewegen. Besonders mit Leuten die ich nicht so gut kenne. Das letzte Mal war auf dem Maturaball im November. Da war ich mit E. und N.. Das hat Spaß gemacht. Da habe ich mich auch getraut etwas zu machen. Die kenne ich aber auch besser als R. und M.. Die beiden kenne ich ja erst seit gerade einmal 6-7 Monaten. R. sogar noch weniger.
Ach ja. Ganz zu Beginn war auf der Tanzfläche noch ein Typ, der unheimlich gut aussah. Er war mit einem Kumpel da und sie haben zusammen getanzt. Tanzen konnte der auf jeden Fall sehr gut. Der war aber mehr so der Football-Spieler Typ. Nicht wirklich meine Liga. Außerdem glaube ich nicht, dass er bi, geschweige denn schwul war. Obwohl, so wie er sich manchmal mit seinem Kumpel bewegt hat? Da habe ich mir mehr als einmal gedacht, das würde ich ihn auch gerne mit mir machen lassen. Mann war der Typ sexy. Ein richtiges Model.
Den heutigen Tag habe ich mal wieder mit Botanik verbracht. Ich weiß immer noch nicht wie ich dieses Semester schaffen soll. Ich hänge zwar nicht mit dem Stoff hinterher, aber wir sind erst bei Woche drei und in Botanik haben wir schon so viel Stoff wie im ganzen letzten Semester. Ich habe schon gehört, dass Botanik die Hölle sein soll. So langsam kann ich das auch verstehen. Ich muss mir einfach demnächst Leute suchen, die mit mir lernen können. Auch für Mathe. Das wird auch noch spannend.
Quis sum? Wer bin ich? Genau darum geht es mir in diesem Blog. Ich erwarte nicht, dass irgendjemand das hier liest. Ich führe ihn als mein persönliches, recht öffentliches, Tagebuch. Aus diesem Grund kontrolliere ich ihn auch nicht auf Fehler. Es geht mir lediglich darum, meinen Gedanken Luft zu verschaffen.
Sonntag, 29. April 2018
Freitag, 27. April 2018
Mal wieder ein Eintrag über zwei Tage.
Ich habe ja schon mal erzählt, dass R. sauer auf mich zu sein scheint. Gestern hat sie dann unser gemeinsames Mittagessen mit M. abgesagt. Den ganzen tag habe ich mir dann darüber Gedanken gemacht, ob das wegen mir war. Und ob sie immer noch sauer ist. Wie sich herausgestellt hat, hatte sie einfach nur andere Pläne. Trotzdem hat mich das ganz schön beschäftigt. Zu unserem wöchentlichen GNTM ist sie nämlich auch nicht gekommen. Aber das war sie auch einfach nur beschäftigt.
Heute waren wir dann wieder gemeinsam essen. Da hat R. mich gefragt ob ich mitgehen möchte. Das hat mich ziemlich überrascht. Nach dem Essen war sie aber wieder so komisch ruhig und ich habe mich wieder gefragt, ob sie wohl sauer auf mich ist. Aber als wir uns dann ins BZ gesetzt haben, war sie wieder relativ normal. Irgendwie seltsam. Ich verstehe es nicht. Männer sind einfacher zu verstehen finde ich. Da gibt es meistens nichts misszuverstehen. Deshalb auch meine Vorliebe für Männer. Obwohl ich tatsächlich hier in Köln wieder einmal deutlich mehr weibliche Freunde habe. Das war aber schon immer so. Ich habe mich mit Mädchen immer besser verstanden als mit Jungs. Das hätte ich eigentlich schon damals als frühes Anzeichen deuten können. Alle anderen haben es wohl getan, denn sie waren immer furchtbar neidisch, wie gut ich mit Mädchen auskam. Und ich tue es auch immer noch. Auch wenn mein bester Freund männlich ist. Mittlerweile bin ich mir aber nicht mehr so sicher, ob er wirklich mein bester Freund ist. Klar sind wir super gut miteinander befreundet, aber es ist jetzt nicht so, als würden wir uns jeden Tag schreiben und uns alles erzählen. Vielleicht ist das unter Jungs auch einfach nicht so üblich. Ich weiß es nicht. Ganz im Gegensatz zu J. Die kenne ich nicht mal persönlich und erzähle ihr einfach alles. Ich hoffe das fällt mir nicht irgendwann in den Rücken. Bis jetzt tut es aber ganz gut, jemanden zum Reden zu haben.
Apropos Reden. Ich habe seitdem ich wieder in Köln bin nur ein einziges Mal mit meiner Mutter telefoniert. Und da ging es auch nur um meinen Mixer. Nichts Aufregendes. Irgendwie komisch. Ich habe nicht mehr das Bedürfnis, sie jeden Tag anzurufen, so wie noch letztes Semester. Zumindest nicht mehr jede Woche. Ich bin jetzt seit drei Wochen wieder hier und wir haben nur ein einziges Mal telefoniert. Nicht einmal richtig geschrieben haben wir. Das Meiste war eigentlich nur ziemlich uninteressant. Gute Nach oder Guten Morgen. Viel mehr nicht. Ich habe auch irgendwie das Gefühl, seitdem ich Simon gelesen habe, dass ich eine ganz andere Einstellung habe. Zu sehr vielen Dingen. Ich bin um einiges positiver geworden und freue mich manchmal auch über die kleinen Dinge, wie einen blühenden Baum. Schräg. Aber das Bedürfnis mit meiner Mutter zu reden habe ich nicht mehr. Echt komisch.
Ich habe ja schon mal erzählt, dass R. sauer auf mich zu sein scheint. Gestern hat sie dann unser gemeinsames Mittagessen mit M. abgesagt. Den ganzen tag habe ich mir dann darüber Gedanken gemacht, ob das wegen mir war. Und ob sie immer noch sauer ist. Wie sich herausgestellt hat, hatte sie einfach nur andere Pläne. Trotzdem hat mich das ganz schön beschäftigt. Zu unserem wöchentlichen GNTM ist sie nämlich auch nicht gekommen. Aber das war sie auch einfach nur beschäftigt.
Heute waren wir dann wieder gemeinsam essen. Da hat R. mich gefragt ob ich mitgehen möchte. Das hat mich ziemlich überrascht. Nach dem Essen war sie aber wieder so komisch ruhig und ich habe mich wieder gefragt, ob sie wohl sauer auf mich ist. Aber als wir uns dann ins BZ gesetzt haben, war sie wieder relativ normal. Irgendwie seltsam. Ich verstehe es nicht. Männer sind einfacher zu verstehen finde ich. Da gibt es meistens nichts misszuverstehen. Deshalb auch meine Vorliebe für Männer. Obwohl ich tatsächlich hier in Köln wieder einmal deutlich mehr weibliche Freunde habe. Das war aber schon immer so. Ich habe mich mit Mädchen immer besser verstanden als mit Jungs. Das hätte ich eigentlich schon damals als frühes Anzeichen deuten können. Alle anderen haben es wohl getan, denn sie waren immer furchtbar neidisch, wie gut ich mit Mädchen auskam. Und ich tue es auch immer noch. Auch wenn mein bester Freund männlich ist. Mittlerweile bin ich mir aber nicht mehr so sicher, ob er wirklich mein bester Freund ist. Klar sind wir super gut miteinander befreundet, aber es ist jetzt nicht so, als würden wir uns jeden Tag schreiben und uns alles erzählen. Vielleicht ist das unter Jungs auch einfach nicht so üblich. Ich weiß es nicht. Ganz im Gegensatz zu J. Die kenne ich nicht mal persönlich und erzähle ihr einfach alles. Ich hoffe das fällt mir nicht irgendwann in den Rücken. Bis jetzt tut es aber ganz gut, jemanden zum Reden zu haben.
Apropos Reden. Ich habe seitdem ich wieder in Köln bin nur ein einziges Mal mit meiner Mutter telefoniert. Und da ging es auch nur um meinen Mixer. Nichts Aufregendes. Irgendwie komisch. Ich habe nicht mehr das Bedürfnis, sie jeden Tag anzurufen, so wie noch letztes Semester. Zumindest nicht mehr jede Woche. Ich bin jetzt seit drei Wochen wieder hier und wir haben nur ein einziges Mal telefoniert. Nicht einmal richtig geschrieben haben wir. Das Meiste war eigentlich nur ziemlich uninteressant. Gute Nach oder Guten Morgen. Viel mehr nicht. Ich habe auch irgendwie das Gefühl, seitdem ich Simon gelesen habe, dass ich eine ganz andere Einstellung habe. Zu sehr vielen Dingen. Ich bin um einiges positiver geworden und freue mich manchmal auch über die kleinen Dinge, wie einen blühenden Baum. Schräg. Aber das Bedürfnis mit meiner Mutter zu reden habe ich nicht mehr. Echt komisch.
Mittwoch, 25. April 2018
Mann heute war ich aber produktiv. Hat mir richtig Angst gemacht. Ich habe die Wäsche gewaschen, aufgehängt, war einkaufen und habe gelernt. Richtig unheimlich so viel Produktivität. Und sogar eine Bewerbung habe ich geschrieben. Mal sehen was daraus wird. Wirklich viel zu erzählen habe ich heute aber nicht. Macht aber auch nichts. Das kommt vielleicht wieder, wenn ich mehr unternehme. Über mein Problem mache ich mir mittlerweile gar nicht mehr so viele Gedanken. Gott sei Dank. Das hat mich wirklich fertig gemacht. Meine Libido ist immer noch ziemlich im Keller, aber das hat sich schon wieder gebessert seit letzter Woche. Keine Ahnung ob das jemand wissen will. Vermutlich nicht.
Dienstag, 24. April 2018
Alles Klar. Heute gibt es mal einen Eintrag über zwei Tage. Ich hatte gestern mal wieder keine Zeit. Also dann. Viel passiert ist ja mal wieder nicht. Ich habe mich Mittags mit R. und M. zum Essen getroffen. Natürlich waren wieder alle Leute aus Fachdidaktik dabei. Da kann ich leider nicht mitreden, weshalb es für mich ein sehr schweigsames Mittagessen wurde. Trotzdem war es ganz nett, nicht alleine essen zu müssen. Nach Botanik bin ich dann zu R. gefahren, um für M. einen Kuchen zu backen. Und aus der Zukunftsperspektive kann ich ganz ehrlich sagen, der ist uns sehr gut gelungen. R. Kater mochte mich auch super gerne. Ich war keine zwei Minuten da, schon hat er sich fast auf meinen Schoss gelegt. Dabei bin ich eigentlich kein Katzenmensch. Aber er war sehr zutraulich. Ich merke schon, dieser Eintrag wird sehr kurz. Naja, es ist ja auch nichts Aufregendes passiert.
Im Gegensatz zu heute. Denn heute war M.s Geburtstag. Wir haben uns für 7:35 Uhr am Geo-Bio verabredet. Ich war als Erster da und musst erst mal 10 Minuten alleine da sitzen. Irgendwann sind die anderen beiden auch aufgetaucht und wir haben M. den Kuchen überreicht und ein Ständchen gesungen. So gut das nun mal zu zweit geht. Wir haben uns aber bemüht. Nach den VL war ich mit R. und C. in der Mensa und da ist mir dann etwas richtig dummes passiert. R. hatte uns gestern von einem Typen erzählt den sie süß findet. Bemerkung am Rande: Ich finde ihn nicht süß, aber das weiß sie ja nicht. Gut, also sie hatte uns gestern von diesem Typ erzählt den sie toll findet und der auch bei mir in den Übungen sitzt. Ich habe es dann wohl übertrieben mit meinen Bemerkungen und meinem ständigen über die Schulter schauen, wo er denn wohl sitzt, dass es R. auf die Nerven ging und ihr auch unangenehm war. Besonders in der Mensa, als wir mit C. essen waren, habe ich es vermutlich besonders übertrieben. Ich habe den Typ bei dem Spitznamen genannt, den ich ihm gegeben habe, der eigentlich nicht schlimm ist (finde ich). Das lässt sich jetzt nicht objektiv beschreiben, aber insgeheim habe ich damit vermutlich schon zu viel gegenüber C. verraten, sodass R. sauer auf mich war. Ich weiß nicht, ob sie wirklich sauer war, oder ob ich mir das nur eingebildet habe, aber sie wirkte danach auf mich um einiges distanzierter. Ich war mir auch bis vor kurzem sehr unsicher, ob ich ihr nicht schreiben sollte, um mich zu entschuldigen. Ich habe mich nämlich sehr schuldig gefühlt. Ich kann es nun mal nicht ausstehen, wenn Leute die ich gern habe sauer auf mich sind. Und das hat mich dann auch die ganze Genetikübung lang beschäftigt.
Nun zu einem ganz anderen Thema. Ich habe heute den süßen Typen aus der Vorlesung wieder gesehen. Leider nur gesehen. Mittlerweile weiß ich, dass er Philip heißt. Kein Ahnung wo die l´s und p´s hingehören. So ein schöner Name. Nein, ich habe ihn nicht danach gefragt, er wurde mir zugetragen. Mittlerweile hat er auch mehr Kontakte. Das ist schön für ihn. Freuen kann ich mich trotzdem nicht so wirklich. Ja, ich hätte ihn sowieso niemals angesprochen. Und heute habe ich auch zum ersten Mal seine Stimme gehört. Super aufregend, ich weiß. Aber seine Stimme ist wirklich schön. Sehr männlich. Nicht zu tief, aber auch nicht piepsig hoch. Genau wie sie sein soll. Ich glaube er lässt sich jetzt auch einen Dreitagebart stehen. Das finde ich extrem sexy. Ich bin leider noch nicht so weit für sowas. Aber das kommt noch. Hoffentlich. Da fällt mir ein, ich sollte mich mal wieder rasieren.
Mir fällt gerade auf, dass ich sehr viele Gedankensprünge mache. Aber so ist das nun mal mit den Gedanken. Sie springen....pun intended
Bauchweh habe ich heute auch schon den ganzen Tag. Es ist nicht besonders stark, aber unangenehm. Ich werde mir gleich mal eine "Wärmflasche" machen. Mal sehen ob es hilft.
Im Gegensatz zu heute. Denn heute war M.s Geburtstag. Wir haben uns für 7:35 Uhr am Geo-Bio verabredet. Ich war als Erster da und musst erst mal 10 Minuten alleine da sitzen. Irgendwann sind die anderen beiden auch aufgetaucht und wir haben M. den Kuchen überreicht und ein Ständchen gesungen. So gut das nun mal zu zweit geht. Wir haben uns aber bemüht. Nach den VL war ich mit R. und C. in der Mensa und da ist mir dann etwas richtig dummes passiert. R. hatte uns gestern von einem Typen erzählt den sie süß findet. Bemerkung am Rande: Ich finde ihn nicht süß, aber das weiß sie ja nicht. Gut, also sie hatte uns gestern von diesem Typ erzählt den sie toll findet und der auch bei mir in den Übungen sitzt. Ich habe es dann wohl übertrieben mit meinen Bemerkungen und meinem ständigen über die Schulter schauen, wo er denn wohl sitzt, dass es R. auf die Nerven ging und ihr auch unangenehm war. Besonders in der Mensa, als wir mit C. essen waren, habe ich es vermutlich besonders übertrieben. Ich habe den Typ bei dem Spitznamen genannt, den ich ihm gegeben habe, der eigentlich nicht schlimm ist (finde ich). Das lässt sich jetzt nicht objektiv beschreiben, aber insgeheim habe ich damit vermutlich schon zu viel gegenüber C. verraten, sodass R. sauer auf mich war. Ich weiß nicht, ob sie wirklich sauer war, oder ob ich mir das nur eingebildet habe, aber sie wirkte danach auf mich um einiges distanzierter. Ich war mir auch bis vor kurzem sehr unsicher, ob ich ihr nicht schreiben sollte, um mich zu entschuldigen. Ich habe mich nämlich sehr schuldig gefühlt. Ich kann es nun mal nicht ausstehen, wenn Leute die ich gern habe sauer auf mich sind. Und das hat mich dann auch die ganze Genetikübung lang beschäftigt.
Nun zu einem ganz anderen Thema. Ich habe heute den süßen Typen aus der Vorlesung wieder gesehen. Leider nur gesehen. Mittlerweile weiß ich, dass er Philip heißt. Kein Ahnung wo die l´s und p´s hingehören. So ein schöner Name. Nein, ich habe ihn nicht danach gefragt, er wurde mir zugetragen. Mittlerweile hat er auch mehr Kontakte. Das ist schön für ihn. Freuen kann ich mich trotzdem nicht so wirklich. Ja, ich hätte ihn sowieso niemals angesprochen. Und heute habe ich auch zum ersten Mal seine Stimme gehört. Super aufregend, ich weiß. Aber seine Stimme ist wirklich schön. Sehr männlich. Nicht zu tief, aber auch nicht piepsig hoch. Genau wie sie sein soll. Ich glaube er lässt sich jetzt auch einen Dreitagebart stehen. Das finde ich extrem sexy. Ich bin leider noch nicht so weit für sowas. Aber das kommt noch. Hoffentlich. Da fällt mir ein, ich sollte mich mal wieder rasieren.
Mir fällt gerade auf, dass ich sehr viele Gedankensprünge mache. Aber so ist das nun mal mit den Gedanken. Sie springen....pun intended
Bauchweh habe ich heute auch schon den ganzen Tag. Es ist nicht besonders stark, aber unangenehm. Ich werde mir gleich mal eine "Wärmflasche" machen. Mal sehen ob es hilft.
Sonntag, 22. April 2018
Gut, ich habe mich wieder beruhigt. Ich weiß auch nicht, was gestern los war. Es ist einfach alles über mir zusammengebrochen. Keine Ahnung. Ich fand es einfach nur unfair. Aber gestern Abend habe ich nochmal mit J. gesprochen. Darüber, dass ich im Moment sehr sentimental bin, ihr aber nicht sagen kann weshalb. Und trotzdem hat sie versucht mich aufzumuntern. Das hat mich wirklich beruhigt. Sie wollte nicht einmal wissen worüber ich mich aufgeregt habe. Irgendwann habe ich dann aber gesagt, dass ich es ihr wohl schon insgeheim verraten habe, was mein Problem ist. Und sie meinte nur so, ach das weiß ich doch schon lange. Sie scheint also alle meine Hinweise diese Woche verstanden zu haben. Damit ist sie die erste offizielle Person die über mein Geheimnis Bescheid weiß. Das hat mich unheimlich erleichtert.
Heute ging es mir schon wieder um einiges besser. Ich habe mir nicht mehr so viele Gedanken gemacht. Schließlich weiß mittlerweile eine Person in meinem Leben Bescheid. Auch wenn ich diese Person nicht persönlich kenne, vertraue ich ihr, als würde ich sie schon mein Leben lang kennen. Ich hoffe das wird mir nicht irgendwann zum Verhängnis.
Ansonsten ist heute den ganzen Tag über nichts Spannendes passiert. Ich habe mich auf die Botanik Übung morgen vorbereitet. Das war es auch schon. Dabei habe ich ein paar Nervenzusammenbrüche erlitten, aber sonst war alles in Ordnung. Ach ja, ich habe ein neues Buch zugeschickt bekommen. "Ruf mich bei deinem Namen" von André Aciman. Irgendwie stehe ich im Moment auf LGBT Literatur. Ich habe mir auch schon das nächste Buch zum Thema bestellt. Und drei weitere warten in Österreich auf mich. Mein neues Hobby. Kein schlechtes muss ich zugeben. Dieses Semester hat sich tatsächlich einiges verändert. Bisher nur zum Guten.
Genau, die Nervenzusammenbrüche. Ich habe mich heute nur auf die Übung vorbereitet und war bereits so extrem überfordert. So viele Fachbegriffe die ich mir bis morgen merken soll. Und irgendwie habe ich kein System hinter den Vorlesungen erkannt. Das macht mich immer wahnsinnig, wenn ich nicht weiß, in welche Reihenfolge ein Thema gehört und was wo dazu gehört. Schlecht organisierte Menschen nun mal. Davon gibt es an der Uni genügend. Ich möchte mich da manchmal nicht ausschließen, aber ich bin definitiv nicht so extrem, wie viele unserer Dozenten.
Gerade habe ich mir nochmal ein Bild von Nick Robinson angesehen. Und meine Güte. Er ist immer noch so schön wie vor einer Woche. Ich weiß, dass ich das bereits hunderte Male gesagt habe, aber ich will ihn. Jetzt. Ja, ich kann ihn nicht haben, ich weiß. Und das ist schrecklich. Seine Gesicht ist einfach zu perfekt. Seine Lippen zu rosa. Die muss man einfach küssen. Es geht nicht anders. Und ja, ich lecke mir dabei die Lippen wie ich das hier aufschreibe. Und seine Haare. Die sehen so weich und schön aus. Ich möchte da einfach durchwuscheln. Ich möchte sie küssen. Sie jeden Tag streichen. Ihm dabei zusehen wie er sie stylt. Ganz egal, ob er vier Jahre älter ist als ich. Es gibt schlimmeres. Und erst seine Augen. Die sind die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Sie machen sein Gesicht noch perfekter. So wunderschön.
Heute habe ich mir auch mal vorgestellt wie es wäre, ihn zu küssen. Das muss einfach traumhaft sein. Ich wette er ist ein unglaublich guter Küsser. Nicht das ich Erfahrung mit Küssen hätte, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass er darin extrem gut ist. Und ich würde es gerne mal ausprobieren.
Heute ging es mir schon wieder um einiges besser. Ich habe mir nicht mehr so viele Gedanken gemacht. Schließlich weiß mittlerweile eine Person in meinem Leben Bescheid. Auch wenn ich diese Person nicht persönlich kenne, vertraue ich ihr, als würde ich sie schon mein Leben lang kennen. Ich hoffe das wird mir nicht irgendwann zum Verhängnis.
Ansonsten ist heute den ganzen Tag über nichts Spannendes passiert. Ich habe mich auf die Botanik Übung morgen vorbereitet. Das war es auch schon. Dabei habe ich ein paar Nervenzusammenbrüche erlitten, aber sonst war alles in Ordnung. Ach ja, ich habe ein neues Buch zugeschickt bekommen. "Ruf mich bei deinem Namen" von André Aciman. Irgendwie stehe ich im Moment auf LGBT Literatur. Ich habe mir auch schon das nächste Buch zum Thema bestellt. Und drei weitere warten in Österreich auf mich. Mein neues Hobby. Kein schlechtes muss ich zugeben. Dieses Semester hat sich tatsächlich einiges verändert. Bisher nur zum Guten.
Genau, die Nervenzusammenbrüche. Ich habe mich heute nur auf die Übung vorbereitet und war bereits so extrem überfordert. So viele Fachbegriffe die ich mir bis morgen merken soll. Und irgendwie habe ich kein System hinter den Vorlesungen erkannt. Das macht mich immer wahnsinnig, wenn ich nicht weiß, in welche Reihenfolge ein Thema gehört und was wo dazu gehört. Schlecht organisierte Menschen nun mal. Davon gibt es an der Uni genügend. Ich möchte mich da manchmal nicht ausschließen, aber ich bin definitiv nicht so extrem, wie viele unserer Dozenten.
Gerade habe ich mir nochmal ein Bild von Nick Robinson angesehen. Und meine Güte. Er ist immer noch so schön wie vor einer Woche. Ich weiß, dass ich das bereits hunderte Male gesagt habe, aber ich will ihn. Jetzt. Ja, ich kann ihn nicht haben, ich weiß. Und das ist schrecklich. Seine Gesicht ist einfach zu perfekt. Seine Lippen zu rosa. Die muss man einfach küssen. Es geht nicht anders. Und ja, ich lecke mir dabei die Lippen wie ich das hier aufschreibe. Und seine Haare. Die sehen so weich und schön aus. Ich möchte da einfach durchwuscheln. Ich möchte sie küssen. Sie jeden Tag streichen. Ihm dabei zusehen wie er sie stylt. Ganz egal, ob er vier Jahre älter ist als ich. Es gibt schlimmeres. Und erst seine Augen. Die sind die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Sie machen sein Gesicht noch perfekter. So wunderschön.
Heute habe ich mir auch mal vorgestellt wie es wäre, ihn zu küssen. Das muss einfach traumhaft sein. Ich wette er ist ein unglaublich guter Küsser. Nicht das ich Erfahrung mit Küssen hätte, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass er darin extrem gut ist. Und ich würde es gerne mal ausprobieren.
Samstag, 21. April 2018
So jetzt aber. Endlich habe ich es mal geschafft rechtzeitig einen Beitrag zu schreiben. Nicht als würde es jemanden stören wenn ich es nicht tun würde.
Aufgewacht bin ich heute erst gegen 11 Uhr. Ja es ist Wochenende, aber ich habe schon lange nicht mehr so viel geschlafen. Das hat gut getan. Aber das Aufstehen war trotzdem relativ schwer. Obwohl ich meine acht Stunden voll hatte. Naja. Im Anschluss an das Frühstück, dass dann wohl eher ein Mittagessen war, habe ich dann mal angefangen mein Zeug für die Uni zu sortieren. Nach zwei Wochen wurde es mal Zeit. Wahnsinn wie viel in der kurzen Zeit zusammengekommen ist. Ich bin schon gespannt auf die Klausuren dieses Semester und ob ich dieses Semester beim ersten Mal durch bekomme. Ich hoffe es mal. Das wäre sonst echt kacke. Ich würde nämlich eigentlich gerne im September in den Urlaub fahren. Das ist ja sowieso schon spät genug eigentlich. Sonst hätte ich dieses Jahr gar keine Sommerferien. Weil die Klausuren natürlich in die vorlesungsfreie Zeit ,aka "Ferien, gelegt wurden. Alle fünf. Ja fünf. Ich mache mich selbst schon genug fertig. Danke....
An Simon habe ich heute aber so gut wie nicht gedacht. Dafür hatte ich auch überhaupt keine Zeit. Ich war mit R. im Tierpark in Lindenthal und anschließend habe ich mir luftigere Schuhe für den Sommer gekauft. Keine günstige Investition, aber eine, die sich hoffentlich gelohnt hat. Mal sehen. Morgen soll das Wetter aber schon wieder schlechter werden. Also werde ich sie morgen wohl nicht eintragen können. Den Tag werde ich vermutlich mit Unizeug verbringen. Davon hat sich diese Woche auch schon wieder einiges angesammelt. Nächste Woche werde ich dafür nicht so viel Zeit haben, weil da die Praktika so richtig anfangen. Zwei Mal die Woche, vier Stunden. Spaß!
Das lenkt mich aber Gott sei Dank ziemlich von meinem Schwarm und meinem Problem ab. Das beschäftigt mich mittlerweile weniger als noch letzten Sonntag. Das ist doch seltsam. Jahrelang habe ich mit diesem Geheimnis gelebt, da kommt plötzlich so ein dämliches Buch daher und alles ist anders. Ich habe das Gefühl, es in die Welt hinausschreien zu müssen. Der Welt zu verkünden wer ich wirklich bin. Mich nicht mehr zu verstellen und zu verstecken. Über meine Umwelt mache ich mir da weniger Sorgen. Ich denke, dass alle damit recht verträglich umgehen würden. Zumindest die, die es verdient hätten, es zu erfahren. Und die die damit nicht umgehen können hätten es auch nicht verdient, es zu erfahren. Das Problem liegt eher bei mir selbst. Das ich zu feige bin. Aber das hatten wir ja im gestrigen Beitrag schon. Wer bin ich eigentlich? Und warum muss gerade ich mich mit solchen Dingen beschäftigen?? Das ist unfair. Irgendwie macht mich das gerade extrem wütend. Ich kann es auch nicht erklären. Die Welt ist wirklich ungerecht. Aber es hat auch niemand behauptet, dass das Leben einfach wäre. Der Mensch ist das einzige Tier, dass sich mit solchen banalen Dingen, wie einem Coming-Out beschäftigen muss. Bei allen anderen Spezies ist Homosexualität ganz normal. Nur bei Menschen nicht. Ich muss es ja wissen (hat mit meinem Studienfach zu tun).
Ich möchte einfach nur mit irgendjemandem über meine Gefühle sprechen. Ich weiß, dass ich jederzeit mit meinen Freunden sprechen könnte, aber ich traue mich das einfach nicht. Über meine Gefühle zu sprechen, war nie meine Stärke. Und auch wenn ich mich outen würde, würde sich nichts ändern. Ich würde immer noch jeden Abend alleine in meiner Wohnung herumlungern und nichts tun. Dafür bin ich zu unsozial, als das ich mal ausgehen würde um Leute kennen zu lernen. Und auch wenn ich mal ausgehen sollte, würde ich mich auch nicht trauen einen Typ anzusprechen. Was ist nur falsch mit mir. Ich weiß, dass nichts falsch mit mir ist, sondern dass ich einfach so bin. Aber es macht mich trotzdem fertig. Ich wünschte ich hätte jemanden wie Blue.....Wenn es da draußen irgendjemanden gibt, dem es genauso geht und der sich auch jemanden zum Reden wünscht, melde dich! Ich warte sehnsüchtigst.
Aufgewacht bin ich heute erst gegen 11 Uhr. Ja es ist Wochenende, aber ich habe schon lange nicht mehr so viel geschlafen. Das hat gut getan. Aber das Aufstehen war trotzdem relativ schwer. Obwohl ich meine acht Stunden voll hatte. Naja. Im Anschluss an das Frühstück, dass dann wohl eher ein Mittagessen war, habe ich dann mal angefangen mein Zeug für die Uni zu sortieren. Nach zwei Wochen wurde es mal Zeit. Wahnsinn wie viel in der kurzen Zeit zusammengekommen ist. Ich bin schon gespannt auf die Klausuren dieses Semester und ob ich dieses Semester beim ersten Mal durch bekomme. Ich hoffe es mal. Das wäre sonst echt kacke. Ich würde nämlich eigentlich gerne im September in den Urlaub fahren. Das ist ja sowieso schon spät genug eigentlich. Sonst hätte ich dieses Jahr gar keine Sommerferien. Weil die Klausuren natürlich in die vorlesungsfreie Zeit ,aka "Ferien, gelegt wurden. Alle fünf. Ja fünf. Ich mache mich selbst schon genug fertig. Danke....
An Simon habe ich heute aber so gut wie nicht gedacht. Dafür hatte ich auch überhaupt keine Zeit. Ich war mit R. im Tierpark in Lindenthal und anschließend habe ich mir luftigere Schuhe für den Sommer gekauft. Keine günstige Investition, aber eine, die sich hoffentlich gelohnt hat. Mal sehen. Morgen soll das Wetter aber schon wieder schlechter werden. Also werde ich sie morgen wohl nicht eintragen können. Den Tag werde ich vermutlich mit Unizeug verbringen. Davon hat sich diese Woche auch schon wieder einiges angesammelt. Nächste Woche werde ich dafür nicht so viel Zeit haben, weil da die Praktika so richtig anfangen. Zwei Mal die Woche, vier Stunden. Spaß!
Das lenkt mich aber Gott sei Dank ziemlich von meinem Schwarm und meinem Problem ab. Das beschäftigt mich mittlerweile weniger als noch letzten Sonntag. Das ist doch seltsam. Jahrelang habe ich mit diesem Geheimnis gelebt, da kommt plötzlich so ein dämliches Buch daher und alles ist anders. Ich habe das Gefühl, es in die Welt hinausschreien zu müssen. Der Welt zu verkünden wer ich wirklich bin. Mich nicht mehr zu verstellen und zu verstecken. Über meine Umwelt mache ich mir da weniger Sorgen. Ich denke, dass alle damit recht verträglich umgehen würden. Zumindest die, die es verdient hätten, es zu erfahren. Und die die damit nicht umgehen können hätten es auch nicht verdient, es zu erfahren. Das Problem liegt eher bei mir selbst. Das ich zu feige bin. Aber das hatten wir ja im gestrigen Beitrag schon. Wer bin ich eigentlich? Und warum muss gerade ich mich mit solchen Dingen beschäftigen?? Das ist unfair. Irgendwie macht mich das gerade extrem wütend. Ich kann es auch nicht erklären. Die Welt ist wirklich ungerecht. Aber es hat auch niemand behauptet, dass das Leben einfach wäre. Der Mensch ist das einzige Tier, dass sich mit solchen banalen Dingen, wie einem Coming-Out beschäftigen muss. Bei allen anderen Spezies ist Homosexualität ganz normal. Nur bei Menschen nicht. Ich muss es ja wissen (hat mit meinem Studienfach zu tun).
Ich möchte einfach nur mit irgendjemandem über meine Gefühle sprechen. Ich weiß, dass ich jederzeit mit meinen Freunden sprechen könnte, aber ich traue mich das einfach nicht. Über meine Gefühle zu sprechen, war nie meine Stärke. Und auch wenn ich mich outen würde, würde sich nichts ändern. Ich würde immer noch jeden Abend alleine in meiner Wohnung herumlungern und nichts tun. Dafür bin ich zu unsozial, als das ich mal ausgehen würde um Leute kennen zu lernen. Und auch wenn ich mal ausgehen sollte, würde ich mich auch nicht trauen einen Typ anzusprechen. Was ist nur falsch mit mir. Ich weiß, dass nichts falsch mit mir ist, sondern dass ich einfach so bin. Aber es macht mich trotzdem fertig. Ich wünschte ich hätte jemanden wie Blue.....Wenn es da draußen irgendjemanden gibt, dem es genauso geht und der sich auch jemanden zum Reden wünscht, melde dich! Ich warte sehnsüchtigst.
Mist. Schon wieder keine Zeit zum Schreiben gehabt. War aber ziemlich interessant gestern.
Ich war doch tatsächlich in beiden Vorlesungen. Die haben sich zwar nicht wirklich gelohnt, aber ich war da. Nur für mein Gewissen. In der ersten Vorlesung hat R. dann meinen Sperrbildschirm entdeckt (eine Regenbogenfahne, ja ich weiß....) und mich gefragt, ob ich damit ein Zeichen für Homosexuelle setzen wollte. Ich hab natürlich nur ja gesagt, aber M. hat es auch bemerkt und mich auch darauf angesprochen. Dann waren wir wieder beim Thema von Montag. Nach dem Mott ich könnte ihnen doch jederzeit alles erzählen. Was ich ja auch toll finde, aber ich war gestern noch nicht bereit dazu. Obwohl das die perfekte Gelegenheit gewesen wäre. Sogar R. hat sich darüber Gedanken gemacht. Sie hat dann laut darüber nachgedacht und meinte, es würde schon Sinn machen. Schließlich würde ich GNTM schauen und ich mache ja auch noch Zumba. Ich meinte aber nur, dass ich dazu jetzt nichts sagen wollte, aber ich denke, dass zumindest M. es mittlerweile kapiert hat. Ohne dass ich etwas sagen musste.
Das wäre dann wohl meine Gelegenheit gewesen mich zu outen. Aber habe ich sie genutzt? Nein, natürlich nicht. Warum nicht? Weil ich feige bin. Ganz einfach. Ja das bin ich. Feige. Ich war aber tatsächlich kurz davor etwas zu sagen. Aber ich habe mich nicht getraut. Warum ist das nur so verdammt schwer. Vielleicht weil ich mir selber noch nicht zu 100% sicher bin, was ich eigentlich will. Ich habe ja noch keinerlei Erfahrung mit irgendeinem Geschlecht gesammelt. Wie kann ich mich da entscheiden. Meine Präferenz sind definitiv Männer, aber ich möchte irgendwann mal eine Familie gründen und nichts unversucht lassen. First World Problems. Ich weiß. Mimimi. Tut mir leid.
Zu einem ganz anderen Thema. Gestern Abend habe ich mit J. aus Frankreich geskyped. Sagt man das so? Keine Ahnung. Irgendwie war es ganz witzig. Aber irgendwie war es auch awkward. Ich kenne sie ja erst seit gerade einmal einem Monat. Und auch nur über WhatsApp. Dann mit ihr persönlich zu sprechen, das war merkwürdig. Aber es hat auch irgendwie gut getan. ich hatte das Gefühl , ich könnte ihr alles erzählen. Vermutlich weil ich sie nicht so gut und nicht persönlich kenne und sie mich deshalb nicht verurteilen kann. Oder einfach weil es über einen Bildschirm passiert. Von meinem großen Geheimnis habe ich ihr aber dann doch nichts erzählt. Das war mir dann doch zu persönlich. Obwohl ich glaube, dass das sehr gut aus meinem Brief hervorgegangen sein muss. Darauf eingegangen ist sie aber nicht. Irgendwie habe ich es mir insgeheim gewünscht, sie würde es ansprechen. Hat sie aber nicht. Wir haben nur sehr viel über Sprachen und unnützes Zeug gelabert. Gut, eigentlich habe ich die meiste Zeit geredet, was schon sehr ungewöhnlich ist. Wenn man mich mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es definitiv nicht redselig oder gesprächig. Ich hoffe nur, dass ich sie mit meinem Gequassel nicht gelangweilt habe. Sie wirkte häufig ein wenig abwesend. Ich wollte aber keine unangenehmen Ruhepausen lassen und deshalb habe ich eigentlich dauerhaft geredet, sobald ein Thema zu ende war.
Ich war doch tatsächlich in beiden Vorlesungen. Die haben sich zwar nicht wirklich gelohnt, aber ich war da. Nur für mein Gewissen. In der ersten Vorlesung hat R. dann meinen Sperrbildschirm entdeckt (eine Regenbogenfahne, ja ich weiß....) und mich gefragt, ob ich damit ein Zeichen für Homosexuelle setzen wollte. Ich hab natürlich nur ja gesagt, aber M. hat es auch bemerkt und mich auch darauf angesprochen. Dann waren wir wieder beim Thema von Montag. Nach dem Mott ich könnte ihnen doch jederzeit alles erzählen. Was ich ja auch toll finde, aber ich war gestern noch nicht bereit dazu. Obwohl das die perfekte Gelegenheit gewesen wäre. Sogar R. hat sich darüber Gedanken gemacht. Sie hat dann laut darüber nachgedacht und meinte, es würde schon Sinn machen. Schließlich würde ich GNTM schauen und ich mache ja auch noch Zumba. Ich meinte aber nur, dass ich dazu jetzt nichts sagen wollte, aber ich denke, dass zumindest M. es mittlerweile kapiert hat. Ohne dass ich etwas sagen musste.
Das wäre dann wohl meine Gelegenheit gewesen mich zu outen. Aber habe ich sie genutzt? Nein, natürlich nicht. Warum nicht? Weil ich feige bin. Ganz einfach. Ja das bin ich. Feige. Ich war aber tatsächlich kurz davor etwas zu sagen. Aber ich habe mich nicht getraut. Warum ist das nur so verdammt schwer. Vielleicht weil ich mir selber noch nicht zu 100% sicher bin, was ich eigentlich will. Ich habe ja noch keinerlei Erfahrung mit irgendeinem Geschlecht gesammelt. Wie kann ich mich da entscheiden. Meine Präferenz sind definitiv Männer, aber ich möchte irgendwann mal eine Familie gründen und nichts unversucht lassen. First World Problems. Ich weiß. Mimimi. Tut mir leid.
Zu einem ganz anderen Thema. Gestern Abend habe ich mit J. aus Frankreich geskyped. Sagt man das so? Keine Ahnung. Irgendwie war es ganz witzig. Aber irgendwie war es auch awkward. Ich kenne sie ja erst seit gerade einmal einem Monat. Und auch nur über WhatsApp. Dann mit ihr persönlich zu sprechen, das war merkwürdig. Aber es hat auch irgendwie gut getan. ich hatte das Gefühl , ich könnte ihr alles erzählen. Vermutlich weil ich sie nicht so gut und nicht persönlich kenne und sie mich deshalb nicht verurteilen kann. Oder einfach weil es über einen Bildschirm passiert. Von meinem großen Geheimnis habe ich ihr aber dann doch nichts erzählt. Das war mir dann doch zu persönlich. Obwohl ich glaube, dass das sehr gut aus meinem Brief hervorgegangen sein muss. Darauf eingegangen ist sie aber nicht. Irgendwie habe ich es mir insgeheim gewünscht, sie würde es ansprechen. Hat sie aber nicht. Wir haben nur sehr viel über Sprachen und unnützes Zeug gelabert. Gut, eigentlich habe ich die meiste Zeit geredet, was schon sehr ungewöhnlich ist. Wenn man mich mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es definitiv nicht redselig oder gesprächig. Ich hoffe nur, dass ich sie mit meinem Gequassel nicht gelangweilt habe. Sie wirkte häufig ein wenig abwesend. Ich wollte aber keine unangenehmen Ruhepausen lassen und deshalb habe ich eigentlich dauerhaft geredet, sobald ein Thema zu ende war.
Freitag, 20. April 2018
Tut mir leid, gestern hatte ich keine Zeit einen Eintrag zu schreiben. Also hier jetzt der Beitrag zu gestern.
Begonnen hat alles damit, dass ich nicht in die Vorlesung gegangen bin. Hätte sich auch nicht wirklich gelohnt. Mathe.... . Mehr muss man dazu glaube ich nicht sagen. Oder? Aber gut. In OC habe ich dann den Typen gesehen, von dem ich vorgestern schon erzählt habe. Der den ich so süß fand. Es hat sich herausgestellt, dass er mittlerweile doch ein paar Freunde an der Uni hat. Und zwar welche, die ich nicht wirklich mag. Ich lehne sie jetzt auch nicht ab, aber ich könnte mich mit ihnen auch nicht anfreunden. Das weiß ich daher, dass ich bereits mehrmals mit dieser Gruppe zu tun hatte.
Das war also ein ziemlicher Schlag in die Magengrube, ihn mit diesen Leuten zu sehen. Das auch noch so plötzlich. Er sitzt jetzt auch nicht mehr ganz alleine in der ersten Reihe, sondern fast ganz hinten bei dieser Clique. Ich sollte mich ja für ihn freuen, dass er endlich Freunde gefunden hat, aber aus irgendeinem Grund tue ich das nicht. Nicht das ich mich jemals getraut hätte ihn anzusprechen. So ist es ja nicht. Ach ja, ich kann es auch nicht ganz erklären.
Natürlich habe ich gestern auch wieder meine Simon-Playlist rauf und runter gehört. Ja ich habe eine Simon-Playlist. Der Typ lässt mich einfach nicht los. Mittlerweile denke ich aber nicht mehr jede Sekunde an ihn. Es scheint sich also zu bessern.
Nick Robinson ist allerdings immer noch mein Schwarm. Wie könnte er es auch nicht sein. Ich habe mir gestern wieder so viele Interviews mit ihm angesehen und oh Gott, dieser Mann sieht so verdammt gut aus. Das Thema hatten wir bereits, aber ich kann nicht anders, als darüber zu schwärmen. Mir ist aufgefallen, dass er eine sehr ähnliche Augenfarbe hat wie ich. Schicksal? Ich wünschte es wäre so.
Ach ja, einen schrägen Traum hatte ich auch noch. Ich habe geträumt, dass ich gezwungen wurde LSD zu nehmen. Schräg.
Begonnen hat alles damit, dass ich nicht in die Vorlesung gegangen bin. Hätte sich auch nicht wirklich gelohnt. Mathe.... . Mehr muss man dazu glaube ich nicht sagen. Oder? Aber gut. In OC habe ich dann den Typen gesehen, von dem ich vorgestern schon erzählt habe. Der den ich so süß fand. Es hat sich herausgestellt, dass er mittlerweile doch ein paar Freunde an der Uni hat. Und zwar welche, die ich nicht wirklich mag. Ich lehne sie jetzt auch nicht ab, aber ich könnte mich mit ihnen auch nicht anfreunden. Das weiß ich daher, dass ich bereits mehrmals mit dieser Gruppe zu tun hatte.
Das war also ein ziemlicher Schlag in die Magengrube, ihn mit diesen Leuten zu sehen. Das auch noch so plötzlich. Er sitzt jetzt auch nicht mehr ganz alleine in der ersten Reihe, sondern fast ganz hinten bei dieser Clique. Ich sollte mich ja für ihn freuen, dass er endlich Freunde gefunden hat, aber aus irgendeinem Grund tue ich das nicht. Nicht das ich mich jemals getraut hätte ihn anzusprechen. So ist es ja nicht. Ach ja, ich kann es auch nicht ganz erklären.
Natürlich habe ich gestern auch wieder meine Simon-Playlist rauf und runter gehört. Ja ich habe eine Simon-Playlist. Der Typ lässt mich einfach nicht los. Mittlerweile denke ich aber nicht mehr jede Sekunde an ihn. Es scheint sich also zu bessern.
Nick Robinson ist allerdings immer noch mein Schwarm. Wie könnte er es auch nicht sein. Ich habe mir gestern wieder so viele Interviews mit ihm angesehen und oh Gott, dieser Mann sieht so verdammt gut aus. Das Thema hatten wir bereits, aber ich kann nicht anders, als darüber zu schwärmen. Mir ist aufgefallen, dass er eine sehr ähnliche Augenfarbe hat wie ich. Schicksal? Ich wünschte es wäre so.
Ach ja, einen schrägen Traum hatte ich auch noch. Ich habe geträumt, dass ich gezwungen wurde LSD zu nehmen. Schräg.
Mittwoch, 18. April 2018
Mann bin ich müde. Ich weiß auch nicht. Dabei habe ich eigentlich ganz gut geschlafen. Und sogar ganz gut geträumt habe ich auch. Den Traum habe ich das erste Mal sogar in ein Traumtagebuch geschrieben. Im Moment hat mich wohl ein Schreibwahn gepackt. Aber zum Traum. Es war tatsächlich eine Art Coming-Out vor meiner Mutter. Seltsam irgendwie. Okay gut, das ist im Moment das einzige woran ich die meisten Zeit denke. Eigentlich hauptsächlich an Simon. Aber trotzdem. Es war eine Art Coming-Out. Zumindest im Traum. Aus irgendeinem Grund war aber auch meine Nachbarin da. Absolut unlogisch. Mit der habe ich eigentlich nichts zu tun. Niemals. Trotzdem hat es sich richtig angefühlt in diesem Moment genau diese Worte zu sagen. An die kann ich mich zwar nicht mehr erinnern, aber es hat sich gut angefühlt.
Die Uni war heute nicht so besonders spannend. C. war mal wieder nicht da. Danach bin ich nach Hause gegangen und hab mich wie immer gelangweilt. Für den Nachmittag hatte ich mich eigentlich mit C, M2 und Anhang am Dom zum Eis essen getroffen. Aufgetaucht ist nur M2. Der Anhang
erst später. C war es zu kompliziert, sich am Bahnhof zu treffen und hat aus dem Grund abgesagt. Hat mich auch nicht überrascht. Wir hatten es auch so nett. Im Anschluss darauf habe ich mich mit M und R an der Uniwiese getroffen. Man tut mir leid. Ich bin echt fertig heute. Ich möchte jetzt am Liebsten nur noch Star Trek gucken und ins Bett. Den Eintrag schreibe ich dann vermutlich morgen fertig.
Bis dann.
Okay. Nachtrag zu gestern den 18.04.2018. Wo habe ich aufgehört? Ach ja. Treffen auf der Uniwiese mit M und R. Aber nochmal zu meinem Treffen mit M2 und Anhang. C war es natürlich zu "kompliziert" sich auf der Domplatte zu treffen. Aber von Anfang an. Eigentlich wollten nur M2 und ich uns treffen. Ich fand es aber komisch sich nur zu zweit zu treffen. Also habe ich C gefragt ob sie nicht mitkommen möchte. Daraufhin hat M2 dann seinen Anhang eingeladen. Alles kein Problem. Hätte ja lustig werden können. Nur, dass ich C irgendwie die falsche Uhrzeit (statt 20 nach 3 habe ich 20 nach 4 geschrieben, passiert mir ständig) mitgeteilt habe. Ja, zum Teil ist es also auch meine Schuld. Aber das wäre ja kein Problem gewesen das man nicht einfach beheben könnte. Ich habe mir dann schnell eine Lösung dafür einfallen lassen, die für alle Parteien angenehm ist. M2 wäre mit Anhang vor gegangen und ich hätte 20 Minuten auf C am Bahnhof gewartet. Wäre alle kein Problem gewesen. Aber C war das zu kompliziert. Ich gehe davon aus, dass sie wohl wirklich keine Lust hatte. Aber dann soll sie das doch bitte einfach sagen und sich nicht immer im letzten Moment irgendwelche blöden Ausreden einfallen lassen. Das ist ja nicht das erste Mal dass das passiert. Deshalb hat es mich auch nicht sonderlich überrascht. Angefressen war ich natürlich trotzdem.
Aber egal. M2 und ich hatten es auch so nett.
Der Anhang von M2 ist auch irgendwann mal aufgetaucht und dann hatten wir es auch zu dritt lustig. Und ich war tatsächlich nicht das dritte Rad am Wagen. Was ich ja befürchtet hatte.
Mit M und R habe ich mich dann wie gesagt auf der Uniwiese getroffen. M hat uns von ihren Problemen mit ihrem Date erzählt und wir haben sie beruhigt. WOW, dieser Eintrag klingt, als wäre er von einem Volksschüler geschrieben worden. Egal. Es ist noch früh und ich habe noch nicht gefrühstückt.
Anderes Thema. Heute in der Uni habe ich einen Jungen entdeckt. Ja gut, der ist heute bestimmt nicht zum ersten Mal da. Aber heute ist mir das erste Mal aufgefallen, wie gut er eigentlich aussieht. Seine Haare sind ähnlich wie die von Nick (was ja schon viel heißt). Mittellang und braun. Selbstverständlich ist er nicht so hübsch wie Nick, aber er schlägt sich schon recht gut. Außerdem ist er recht groß. Aber nicht stämmig. Seine Figur ist einfach, normal. Das finde ich toll. Die Augen konnte ich noch nicht so genau sehen, aber ich glaube sie sind dunkelbraun. Blau wäre natürlich der Hammer, aber das glaube ich eher nicht. Das ist viel zu selten.
Jedes Mal wenn ich ihn angesehen habe, ist mir ein Kribbeln durch den Bauch gelaufen. Was das wohl heißen mag ;)? Aber er hat mir glaube ich nicht viel Beachtung geschenkt. Erst als ich ihm, natürlich wie der Gentleman der ich bin, die Tür aufgehalten habe, hat er mich glaube ich das erste Mal wahrgenommen. Er sitzt aber auch immer alleine im Hörsaal. Ich weiß aber nicht, was das heißen soll. Entweder er hat bis heute noch keinen Anschluss gefunden, was nach einem Semester sehr traurig wäre und nichts Gutes über ihn aussagen würde. Oder er hat bereits genug Freunde außerhalb der Uni und ist nicht mehr an neuen Kontakten interessiert. Ich weiß daher nicht, ob ich mich mal neben ihn setzen soll oder nicht. Ich denke ich beobachte ihn jetzt erst einmal weiter. Wie der Creep der ich bin.
Die Uni war heute nicht so besonders spannend. C. war mal wieder nicht da. Danach bin ich nach Hause gegangen und hab mich wie immer gelangweilt. Für den Nachmittag hatte ich mich eigentlich mit C, M2 und Anhang am Dom zum Eis essen getroffen. Aufgetaucht ist nur M2. Der Anhang
erst später. C war es zu kompliziert, sich am Bahnhof zu treffen und hat aus dem Grund abgesagt. Hat mich auch nicht überrascht. Wir hatten es auch so nett. Im Anschluss darauf habe ich mich mit M und R an der Uniwiese getroffen. Man tut mir leid. Ich bin echt fertig heute. Ich möchte jetzt am Liebsten nur noch Star Trek gucken und ins Bett. Den Eintrag schreibe ich dann vermutlich morgen fertig.
Bis dann.
Okay. Nachtrag zu gestern den 18.04.2018. Wo habe ich aufgehört? Ach ja. Treffen auf der Uniwiese mit M und R. Aber nochmal zu meinem Treffen mit M2 und Anhang. C war es natürlich zu "kompliziert" sich auf der Domplatte zu treffen. Aber von Anfang an. Eigentlich wollten nur M2 und ich uns treffen. Ich fand es aber komisch sich nur zu zweit zu treffen. Also habe ich C gefragt ob sie nicht mitkommen möchte. Daraufhin hat M2 dann seinen Anhang eingeladen. Alles kein Problem. Hätte ja lustig werden können. Nur, dass ich C irgendwie die falsche Uhrzeit (statt 20 nach 3 habe ich 20 nach 4 geschrieben, passiert mir ständig) mitgeteilt habe. Ja, zum Teil ist es also auch meine Schuld. Aber das wäre ja kein Problem gewesen das man nicht einfach beheben könnte. Ich habe mir dann schnell eine Lösung dafür einfallen lassen, die für alle Parteien angenehm ist. M2 wäre mit Anhang vor gegangen und ich hätte 20 Minuten auf C am Bahnhof gewartet. Wäre alle kein Problem gewesen. Aber C war das zu kompliziert. Ich gehe davon aus, dass sie wohl wirklich keine Lust hatte. Aber dann soll sie das doch bitte einfach sagen und sich nicht immer im letzten Moment irgendwelche blöden Ausreden einfallen lassen. Das ist ja nicht das erste Mal dass das passiert. Deshalb hat es mich auch nicht sonderlich überrascht. Angefressen war ich natürlich trotzdem.
Aber egal. M2 und ich hatten es auch so nett.
Der Anhang von M2 ist auch irgendwann mal aufgetaucht und dann hatten wir es auch zu dritt lustig. Und ich war tatsächlich nicht das dritte Rad am Wagen. Was ich ja befürchtet hatte.
Mit M und R habe ich mich dann wie gesagt auf der Uniwiese getroffen. M hat uns von ihren Problemen mit ihrem Date erzählt und wir haben sie beruhigt. WOW, dieser Eintrag klingt, als wäre er von einem Volksschüler geschrieben worden. Egal. Es ist noch früh und ich habe noch nicht gefrühstückt.
Anderes Thema. Heute in der Uni habe ich einen Jungen entdeckt. Ja gut, der ist heute bestimmt nicht zum ersten Mal da. Aber heute ist mir das erste Mal aufgefallen, wie gut er eigentlich aussieht. Seine Haare sind ähnlich wie die von Nick (was ja schon viel heißt). Mittellang und braun. Selbstverständlich ist er nicht so hübsch wie Nick, aber er schlägt sich schon recht gut. Außerdem ist er recht groß. Aber nicht stämmig. Seine Figur ist einfach, normal. Das finde ich toll. Die Augen konnte ich noch nicht so genau sehen, aber ich glaube sie sind dunkelbraun. Blau wäre natürlich der Hammer, aber das glaube ich eher nicht. Das ist viel zu selten.
Jedes Mal wenn ich ihn angesehen habe, ist mir ein Kribbeln durch den Bauch gelaufen. Was das wohl heißen mag ;)? Aber er hat mir glaube ich nicht viel Beachtung geschenkt. Erst als ich ihm, natürlich wie der Gentleman der ich bin, die Tür aufgehalten habe, hat er mich glaube ich das erste Mal wahrgenommen. Er sitzt aber auch immer alleine im Hörsaal. Ich weiß aber nicht, was das heißen soll. Entweder er hat bis heute noch keinen Anschluss gefunden, was nach einem Semester sehr traurig wäre und nichts Gutes über ihn aussagen würde. Oder er hat bereits genug Freunde außerhalb der Uni und ist nicht mehr an neuen Kontakten interessiert. Ich weiß daher nicht, ob ich mich mal neben ihn setzen soll oder nicht. Ich denke ich beobachte ihn jetzt erst einmal weiter. Wie der Creep der ich bin.
Dienstag, 17. April 2018
Ich habe mal wieder verschlafen. Kein Ahnung was mit mir los ist. Mein Wecker ist zwar anscheinend abgegangen, aber ich habe ihn nicht gehört. Ich hoffe das kommt jetzt nicht öfter vor. Sonst verpasse ich zu viele Vorlesungen. Und die sind dieses Semester echt wichtig. Schließlich ist das zweite Semester angeblich das Schwerste im ganzen Studium. Juhu. Das macht ja Laune. Gut, ich habe auch 5 Klausuren innerhalb von einem Monat. Läuft bei mir. Nicht viel Zeit um über meinen großen Schwarm nachzudenken. Leider. Aber heute hatte ich wieder Zeit dafür. Nachdem ich nach der ersten Übung nach Hause fahren musste um mein Handy aufzuladen, das nach 45 Minuten schon fast leer war. Weiß der Geier warum. Naja gut. So war es dann. Zuhause habe ich dann noch schnell ein Joghurt mit Haferflocken in den Rachen gekippt. Lecker. Tolles Mittagessen. Ach ja. In der Zeit habe ich auch den Nachtrag zu gestern geschrieben :D. Ja dann musste ich mich auch schon auf zur nächsten praktischen Übung machen. Dienstag ist echt ein super entspannter Tag. Nicht.
Natürlich mussten wir im Labor einen Laborkittel und eine lange Hose tragen. Bei 22 Grad im Schatten. Läuft. War sehr angenehm. Aber die Übung war okay. Pipettieren ist nicht ganz so aufregend. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen. In der Bahn habe ich dann selbstverständlich wieder über mein übliches Problem nachgedacht. Mittlerweile fühle ich mich dabei aber gar nicht mehr so unwohl wie noch am Sonntag. Mittlerweile ist es mir sogar recht egal. Ich möchte auf jeden Fall mal einen Freund. Eine Freundin aber vielleicht auch. Um es mal versucht zu haben. Vielleicht entscheide ich mich dann doch um. Aber süß muss er sein. Sonst bin ich immer davon ausgegangen, dass er heiß sein sollte. Aber mittlerweile ist mir das gar nicht mehr so wichtig. Natürlich sind heiße Typen auch nicht schlecht. Aber süß finde ich mittlerweile doch besser. Nick hat mich überzeugt. Ach Nick. Gut, ich sollte aufhören ihn anzuschmachten. Das macht die Tatsache, dass ich ihn nicht haben kann, nicht besser.
Außerdem würde ich gerne irgendwann mal eine Familie gründen. ja ich weiß, Adoption geht immer. Aber eine richtige Familie. Von meinem Blute oder wie das geht. Aber man kann ja träumen.
Heute Nachmittag habe ich außerdem einen Brief an J. in Frankreich geschrieben. Ich kenne sie ja nicht persönlich, aber dafür habe ich in diesen Brief ziemlich viele persönliche Dinge gepackt. Ich glaube daraus ist ziemlich ersichtlich geworden, dass ich nicht hetero bin. Zumindest hoffe ich das. Das meinte ich vorhin. Es ist mir mittlerweile nicht mehr so unangenehm mit jemandem darüber zu sprechen. Gut, zu schreiben. Persönlich ist das natürlich wieder etwas ganz anderes.
Was ich in den Brief geschrieben habe? Nun ja. Das ich Nick Robinson super finde und es schade ist, dass er hetero ist....sehr offensichtlich. Finde ich.
Ach ja. Ich habe mir gerade wieder drei LGBTQ Bücher bestellt. Auf Amazon natürlich. Bin mal gespannt. Die sollen gut sein. Zumindest sagen das die Typen auf YouTube und ich glaube denen mal. Für kommt bis jetzt aber nichts an "Nur drei Worte" ran. Niemals. Ich bin immer noch verliebt. Aber mittlerweile schaue ich auch anderen süßen Jungs mal hinterher. Wenn keiner guckt natürlich. Leider gibt es davon nicht so viele. Obwohl Köln ja die Schwulenhauptstadt Deutschlands sein soll. Nun gut. Ich mache mich dann jetzt mal auf ins Bett. Es tut gut jeden Abend ein paar Gedanken los zu werden. Anfangs war ich echt skeptisch, was ich hier bloß rein schrieben soll. Aber es kommt wohl doch immer etwas zusammen.
Natürlich mussten wir im Labor einen Laborkittel und eine lange Hose tragen. Bei 22 Grad im Schatten. Läuft. War sehr angenehm. Aber die Übung war okay. Pipettieren ist nicht ganz so aufregend. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen. In der Bahn habe ich dann selbstverständlich wieder über mein übliches Problem nachgedacht. Mittlerweile fühle ich mich dabei aber gar nicht mehr so unwohl wie noch am Sonntag. Mittlerweile ist es mir sogar recht egal. Ich möchte auf jeden Fall mal einen Freund. Eine Freundin aber vielleicht auch. Um es mal versucht zu haben. Vielleicht entscheide ich mich dann doch um. Aber süß muss er sein. Sonst bin ich immer davon ausgegangen, dass er heiß sein sollte. Aber mittlerweile ist mir das gar nicht mehr so wichtig. Natürlich sind heiße Typen auch nicht schlecht. Aber süß finde ich mittlerweile doch besser. Nick hat mich überzeugt. Ach Nick. Gut, ich sollte aufhören ihn anzuschmachten. Das macht die Tatsache, dass ich ihn nicht haben kann, nicht besser.
Außerdem würde ich gerne irgendwann mal eine Familie gründen. ja ich weiß, Adoption geht immer. Aber eine richtige Familie. Von meinem Blute oder wie das geht. Aber man kann ja träumen.
Heute Nachmittag habe ich außerdem einen Brief an J. in Frankreich geschrieben. Ich kenne sie ja nicht persönlich, aber dafür habe ich in diesen Brief ziemlich viele persönliche Dinge gepackt. Ich glaube daraus ist ziemlich ersichtlich geworden, dass ich nicht hetero bin. Zumindest hoffe ich das. Das meinte ich vorhin. Es ist mir mittlerweile nicht mehr so unangenehm mit jemandem darüber zu sprechen. Gut, zu schreiben. Persönlich ist das natürlich wieder etwas ganz anderes.
Was ich in den Brief geschrieben habe? Nun ja. Das ich Nick Robinson super finde und es schade ist, dass er hetero ist....sehr offensichtlich. Finde ich.
Ach ja. Ich habe mir gerade wieder drei LGBTQ Bücher bestellt. Auf Amazon natürlich. Bin mal gespannt. Die sollen gut sein. Zumindest sagen das die Typen auf YouTube und ich glaube denen mal. Für kommt bis jetzt aber nichts an "Nur drei Worte" ran. Niemals. Ich bin immer noch verliebt. Aber mittlerweile schaue ich auch anderen süßen Jungs mal hinterher. Wenn keiner guckt natürlich. Leider gibt es davon nicht so viele. Obwohl Köln ja die Schwulenhauptstadt Deutschlands sein soll. Nun gut. Ich mache mich dann jetzt mal auf ins Bett. Es tut gut jeden Abend ein paar Gedanken los zu werden. Anfangs war ich echt skeptisch, was ich hier bloß rein schrieben soll. Aber es kommt wohl doch immer etwas zusammen.
Montag, 16. April 2018
Simon und die große Langeweile
Nun gut. Auf zu Tag zwei. Viel passiert ist nicht. Den Tag habe ich damit begonnen, meinen Wecker zu verschlafen und somit nicht zur Vorlesung zu gehen. Toller Start, aber alles halb so wild. Das Frühstück war auch nicht besonders spannend. Schließlich habe ich es alleine zu mir genommen. Wie immer. Das spannendste Ereignis heute war eigentlich der Moment, als ich mich mit M. vor der Mensa getroffen habe und ich ihr von meinem neuen Lieblingsbuch erzählt habe und das es mich nicht losgelassen hat. Von meinem Schwarm, Nick Robinson, und meinen Gedanken über meine Sexualität habe ich ihr natürlich nichts erzählt. Aber sie meinte dann nur so, "Also du kannst dich bei uns gerne immer outen. Ich hab kein Problem damit". Toll, danke. Ich habe ihr nämlich erzählt worum es in dem Buch geht. Mein Herz hat an dieser Stelle einen Schlag ausgesetzt. Und ich dachte mir nur so...."Scheiße, was wenn sie jetzt mehr wissen will." Aber bei diesem Satz ist es geblieben.
Eigentlich hätte das meine Chance sein können, einen ersten Ansatz zu wagen. Aber getraut habe ich mich selbstverständlich nicht. Man muss dazu sagen, dass ich M. erst seit gerade einmal 7 Monaten kenne. Vielleicht ist es dann wohl doch besser, wenn ich bei meinen näheren Freunden anfange. Ich habe ja gestern schon so Andeutungen gemacht, wie toll ich Nick Robinson finde, aber darauf angesprungen ist nur L.. Und das auch nicht so wirklich. Aber das habe ich ja gestern schon erzählt. Nick Robinson finde ich übrigens immer noch super. Er ist einfach zu hübsch für diese Welt.
Hier mal ein Foto:
Eigentlich hätte das meine Chance sein können, einen ersten Ansatz zu wagen. Aber getraut habe ich mich selbstverständlich nicht. Man muss dazu sagen, dass ich M. erst seit gerade einmal 7 Monaten kenne. Vielleicht ist es dann wohl doch besser, wenn ich bei meinen näheren Freunden anfange. Ich habe ja gestern schon so Andeutungen gemacht, wie toll ich Nick Robinson finde, aber darauf angesprungen ist nur L.. Und das auch nicht so wirklich. Aber das habe ich ja gestern schon erzählt. Nick Robinson finde ich übrigens immer noch super. Er ist einfach zu hübsch für diese Welt.
Hier mal ein Foto:
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Ich schmachte immer noch. Leider ist er aber 23 und in den USA. Natürlich. Wo sonst. Die hübschen Jungs sind ja immer so weit weg. Außerdem ist er hetero. Naja, ich habe ja sowieso nicht geplant, mich in nächster Zeit zu outen, also was soll´s. Darüber nachgedacht habe ich aber. Das Schwierigste würde dabei wohl sein, es meiner Mutter zu erzählen. Das sie damit ein Problem hätte, glaube ich definitiv nicht. Mein Halbbruder (von meinem Vater) ist auch schwul und in einer glücklichen Beziehung. Leider habe ich mit dem wenig Kontakt, sonst wäre das eine Anlaufstelle. Aber auch da wüsste ich nicht was ich sagen soll. "Hey du, ich glaube ich bin auch schwul. Wie war das denn bei dir?". Klingt doch doof.
Das Problem mit meiner Mutter ist, dass ich ihr so gut wie nichts erzähle. Klar, sie weiß was ich tue. Zumindest die Basics. Den Ort und vielleicht teilweise die Tätigkeit. Aber mehr auch nicht. Über Sexualität, vor allem über Homosexualität, haben wir eigentlich nie gesprochen. Obwohl sie bestimmt kein Problem damit hätte. Sie ist Ärztin. Aber ich habe irgendwie eine unsichtbare Hemmschwelle in meinem Gehirn, die mich daran hindert, über solche Dinge zu sprechen. Keine Ahnung woher das kommt.
Gut, so viel dazu. Damit habe ich mich also den ganzen Tag beschäftigt. Und wenn ich nicht darüber nachgedacht habe, dann habe ich mal wieder Klavier gespielt. Wenn man es spielen nennen kann. Obwohl, so ein paar Lieder kann ich mittlerweile ganz gut. Wie ich finde. Und das war auch schon alles was heute passiert ist. Ich habe mich mit M. in der Mensa getroffen und bin dann wieder nach Hause und habe mich gelangweilt. Super spannend. Na dann. Ich sollte jetzt etwas essen. Bis morgen.
Nachtrag am 17.04.2018:
Ich habe Abends nochmal mit einer Freundin (der Einfachheit halber nennen wir sie L2) über Nick gesprochen. Sie findet ihn auch ganz toll. Ich habe auch Andeutungen gemacht, dass ich ihn nicht auch super toll finde. Und wir haben über andere Typen (Schauspieler) gesprochen und wen wir hübscher finden. Natürlich kommt niemand an Nick ran. Darauf haben wir uns auch geeinigt. Das war furchtbar aufregend. Solche Gespräche würde ich liebend gerne viel öfter führen. Mit Freunden darüber quatschen, wen ich süß finde. Das ist ein tolle Gefühl. Also ich glaube, dass L2 jetzt einen Schimmer davon hat, dass ich Typen toll finde. Aber wirklich angesprochen habe ich es ja nicht. Das war es auch schon, was ich noch sage wollte. Zurück an die Arbeit.
Sonntag, 15. April 2018
Hallo da draußen.
So, das ist dann wohl der erste Blogeintrag in meinem neuen digitalen Tagebuch. Ich weiß immer noch nicht, weshalb ich das hier tue. Vermutlich nur, um mal ein paar Dinge los zu werden.
Zu meiner Person? Ziemlich uninteressant. Ich bin männlich, 19 Jahre alt und studiere in Köln. Und naja, ich bin mir noch nicht so ganz sicher, welchen Platz ich in dieser Welt einnehmen soll. Ja ich weiß, das geht jedem mal so und ich sollte mit dem mimimi aufhören. Tut mir leid.
Ich habe keinen blassen Schimmer, was ich hier alles reinschreiben soll. Gut dann fange ich mal mit meinem Tag an und weshalb ich diesen Blog hier ins Leben gerufen habe.
Eigentlich ist der Grund für meine Identitätskrise ziemlich Banal. Ein Buch. Klingt doof, ist aber so. Und zwar "Nur drei Worte" von Becky Albertalli. Wer es nicht kennt, kauft es euch. Sofort. Mein absolutes Lieblingsbuch. Gestern Abend habe ich es beendet und es hat mich bis jetzt nicht losgelassen. Ich muss dauernd an Simon denken. An den Moment, als er sich vor seiner Familie geoutet hat. Und seine Beziehung zu Blue.
Irgendwie fühle ich mich sehr stark mit Simon verbunden. Genau wie er, bin ich mir noch sehr unsicher, wer ich eigentlich bin und wer ich sein möchte.
Heute habe ich einer Freundin von meinem momentanen Schwarm erzählt. Natürlich Nick Robinson. Er sieht einfach so verdammt gut aus. Echt schade, dass er nicht schwul ist. Ich habe meiner Freundin aber nicht direkt erzählt, dass ich auf ihn stehe. Ich habe nur ein paar Andeutungen gemacht, aber ich denke, sie hat es halbwegs begriffen. Und das ist auch der Grund für meine Krise. Ich bin mir nicht sicher, ob ich schwul sein möchte. Natürlich ist das normalerweise keine Frage der Entscheidung, aber für mich ist es das. Ich fühle mich zu Männern hingezogen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, mein ganzes Leben mit einem zu verbringen. Auch kann ich mir nicht vorstellen, meinem ganzen Umfeld davon zu erzählen. Klar fände ich es schön, einen Freund zu haben. Und klar würde ich gerne mit meinen Freunden über den süßen Jungen in der Mensa quatschen. Ich bin aber nicht sicher, ob ich mich outen könnte. Warum ist hetero die Normalität. Ja, das ist ein Zitat aus dem Buch. Aber das beschreibt sehr gut meine Situation.
Tja also das ist mein Problem. Und damit habe ich mich heute den ganzen Tag rumgeschlagen. Banal...und alles nur wegen eines Buchs.
Zu meiner Person? Ziemlich uninteressant. Ich bin männlich, 19 Jahre alt und studiere in Köln. Und naja, ich bin mir noch nicht so ganz sicher, welchen Platz ich in dieser Welt einnehmen soll. Ja ich weiß, das geht jedem mal so und ich sollte mit dem mimimi aufhören. Tut mir leid.
Ich habe keinen blassen Schimmer, was ich hier alles reinschreiben soll. Gut dann fange ich mal mit meinem Tag an und weshalb ich diesen Blog hier ins Leben gerufen habe.
Eigentlich ist der Grund für meine Identitätskrise ziemlich Banal. Ein Buch. Klingt doof, ist aber so. Und zwar "Nur drei Worte" von Becky Albertalli. Wer es nicht kennt, kauft es euch. Sofort. Mein absolutes Lieblingsbuch. Gestern Abend habe ich es beendet und es hat mich bis jetzt nicht losgelassen. Ich muss dauernd an Simon denken. An den Moment, als er sich vor seiner Familie geoutet hat. Und seine Beziehung zu Blue.
Irgendwie fühle ich mich sehr stark mit Simon verbunden. Genau wie er, bin ich mir noch sehr unsicher, wer ich eigentlich bin und wer ich sein möchte.
Heute habe ich einer Freundin von meinem momentanen Schwarm erzählt. Natürlich Nick Robinson. Er sieht einfach so verdammt gut aus. Echt schade, dass er nicht schwul ist. Ich habe meiner Freundin aber nicht direkt erzählt, dass ich auf ihn stehe. Ich habe nur ein paar Andeutungen gemacht, aber ich denke, sie hat es halbwegs begriffen. Und das ist auch der Grund für meine Krise. Ich bin mir nicht sicher, ob ich schwul sein möchte. Natürlich ist das normalerweise keine Frage der Entscheidung, aber für mich ist es das. Ich fühle mich zu Männern hingezogen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, mein ganzes Leben mit einem zu verbringen. Auch kann ich mir nicht vorstellen, meinem ganzen Umfeld davon zu erzählen. Klar fände ich es schön, einen Freund zu haben. Und klar würde ich gerne mit meinen Freunden über den süßen Jungen in der Mensa quatschen. Ich bin aber nicht sicher, ob ich mich outen könnte. Warum ist hetero die Normalität. Ja, das ist ein Zitat aus dem Buch. Aber das beschreibt sehr gut meine Situation.
Tja also das ist mein Problem. Und damit habe ich mich heute den ganzen Tag rumgeschlagen. Banal...und alles nur wegen eines Buchs.
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